Love, Peace & Rock ’n Roll

…  hieß es am Donnerstag, als die Schüler der 8. Klassen ihr Englisch-Projekt durchführten. Zu Gast war niemand anderes als der aus der Bronx, New York stammende Rock-Musiker Lord Bishop, welcher die Schüler mit Live-Musik und Kulturwissen durchgängig in englischer Sprache begeisterte. Bevor die Schüler ihre z.T. im Unterricht vorbereiteten aber auch spontan aufploppenden Fragen an den Lord richteten, führte dieser souverän an historischen Punkten der amerikanischen Geschichte vorbei. Hierbei bewiesen die Schüler der 8.Klassen, dass einiges an Stoff des Schuljahres hängengeblieben ist und freuten sich über verschiedene Preise wie T-Shirts und CD’s des Lords. Zusätzlicher analysierte man Musik der Neuzeit kritisch hinsichtlich ihrer sprachlichen und bildlichen Bedeutung. Zum Schluss war noch Zeit, Andenken in Form von Unterschriften und gemeinsamen Fotos abzuholen und die Erinnerung an diesen Schultag festzuhalten. Stimmen wie „We love you, Lord Bishop!“ oder „Was für ein Projekt!“ drückten die Begeisterung der Schüler aus. Der Lord lässt alle aus der Ferne grüßen!

Thomas Bochert

So ein Theater!

DER SATANARCHÄOLÜGENALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH

So hieß das Zaubermärchen, das unsere 5. Klassen am 24.05.2022 im Döbelner Theater besuchten. Das Theaterstück gefiel den meisten sehr gut und sie würden es auch anderen weiterempfehlen. Hier einige Meinungen aus der Klasse 5b dazu:

Amy: ,,Also ich fand das Theaterstück ganz toll. Am besten waren die Effekte, z.B. am Ende das Feuerwerk. Cool war auch, dass bei dem bösen Zauberer die Ohren gewackelt haben und der Kater ganz toll seine Stimme verstellen konnte.“
Klara Sophie: ,,Immer wenn die Uhr zur vollen Stunde geschlagen hat, kam ein Daumen raus, auf den mit einem Hammer geschlagen wurde. Das fand ich am besten.“
Alice: ,,Ich fand es richtig cool, da auch so viel Handarbeit drin gesteckt hat. Die Tiere waren zuckersüß. Die Tante fand ich ziemlich komisch, aber auch lustig. Manchmal hat man sich auch erschreckt.“
Jane: ,,Mir hat alles gefallen – die Geldhexe, der Zauberer, der Kater Mauritius, der Rabe Jakob, … Ich würde sehr gern noch einmal ins Theater gehen.“

Na dann, vielleicht klappt es mal wieder. 

Gisela Schöne

Ein Besuch des Militärhistorischen Museums lohnt sich

Nachdem der Jugendoffizier Peter Schmid beide 10. Klassen am 10.11.21 in der Schule besucht hatte, fuhren wir am folgenden Tag ins Militärhistorische Museum nach Dresden. 

Dort angekommen, empfing uns Peter Schmid gut gelaunt vor dem Eingang. Im Museum erwartete uns eine Führung zum Thema ,,Zweiter Weltkrieg und Holocaust“ sowie eine Gesprächs- und Fragerunde zu aktuellen Themen, die Bundeswehr betreffend. Peter Schmid war selbst zu Bundeswehreinsätzen, z.B. in Afghanistan und Litauen. Sehr authentisch, überzeugend, locker und humorvoll gelang es ihm, uns einen kleinen Einblick in den Alltag eines Bundeswehrsoldaten zu geben.

Dass sich ein Besuch des Militärhistorischen Museums lohnt, haben die Schülerinnen und Schüler unserer beiden 10. Klassen mit ihrem Feedback bestätigt.

So meinte Tony: ,,Ich fand alles sehr interessant. Über den Zweiten Weltkrieg sowie über die Arbeit bei der Bundeswehr habe ich viel erfahren.“ Julien sagte: ,,Ich erfuhr, wie Tiere in Kriegszeiten eingesetzt wurden. Das war sehr spannend.“ Auch für Melanie war dieses Thema sehr interessant sowie der Einsatz von verschiedenen Waffentechniken. Clara hätte sich sehr gern noch mehr im Museum umgeschaut, aber leider war die Zeit zu kurz bzw. die Ausstellung zu umfangreich. Auch Jolina, Julien, Paula und andere würden das Museum noch einmal besuchen, um noch mehr über die Militärgeschichte zu erfahren. Shirin, Leon, Vincent, Leonie und Maverick meinten: ,,Es war sehr schön, informativ und auch witzig. Es hat uns gut gefallen und wir würden es jeder Zeit wieder machen.“

Vielleicht sollte der Besuch des Militärhistorischen Museums Dresden zur Tradition an unserer Schule werden? Denkt mal drüber nach.

Gisela Schöne 

Gegen das Vergessen

Am 9. November, einem sehr ereignisreichen Tag der deutschen Geschichte, nahmen stellvertretend für unsere Oberschule Emma-Freya Zimmermann (Kl.6b), Paula Hörig, Karl Albrecht (beide Kl.10b) und Frau Heinrich an der Gedenkfeier für die Opfer der Reichskristallnacht und des Holocaust auf dem Waldheimer Augustinerplatz teil. Nachdem die Kirchenglocken nach 18.00 Uhr verklungen waren, sprachen Bürgermeister Steffen Ernst und Initiator Jan Lormis ein paar Worte, warum es wichtig war und ist, dass die in Waldheim verlegten Stolpersteine uns mahnen, nie wieder diese Intoleranz und diesen Hass gegen Menschen anderen Glaubens, anderer Herkunft zuzulassen. Unsere 3 Schüler verlasen danach die Biografien der jüdischen Familie Kosterlitz und des in Waldheim arbeitenden Kaufmanns Eugen Heymann. Unser evangelischer Pfarrer Richber sang zur Gitarre ein ergreifendes jiddisches Lied auf Hebräisch, das von der Sehnsucht nach der Heimat Jerusalem handelte. Jan Lormis putzte dann die Stolpersteine richtig blank und entzündete Kerzen. Anschließend legten alle Anwesenden eine weiße Rose nieder und gedachten der Opfer in einer Schweigeminute.

Ein großes Dankeschön möchte ich unseren 3 Schülern aussprechen, die sofort bereit waren, in ihrer Freizeit an der Gedenkfeier teilzunehmen und durch das Verlesen der Biografien diese aktiv mitzugestalten!
Heike Heinrich

Marionettentheater Bille besucht die Schule

Am Freitag, den 24.01.20 ließ Herr Bille bei uns an der Schule die Puppen tanzen. Für die 5. Klassen wurde das Märchen ,,Von einem, der auszog das Gruseln zu lernen“ aufgeführt. Die Inszenierung stieß bei den Schülern auf helle Begeisterung und konnte viele Lacher und Applaus ernten.

Die 6. Klassen bestaunten Dr. Faust als Puppenspiel. Trotz dieser schwereren Kost, genossen die Schüler das Theater als eine willkommene Abwechslung zum Unterricht. Besonders bewunderten die Schüler den Umgang mit den Marionetten und konnten es kaum fassen, dass ein Mann allein für das Schauspiel, Requisiten und Stimmen fast aller Figuren verantwortlich war. Der Besuch des Marionettentheaters ist für die 5. und 6. Klassen unserer Schule schon zur alljährlichen Tradition geworden.

Schüler des Wahlfaches Kunst auf Entdeckungskurs im Museum

Auf die Frage von Patricia Spruck, der Museumsleiterin des Stadtmuseums Waldheim, wann die Zehntklässler das letzte Mal im Stadtmuseum Waldheim waren, lautete bei den meisten die Antwort: ,,In der 7. Klasse, da war das Museum aber noch auf der Gartenstraße.“

Das ist nun schon vier Jahre her und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Mit viel Aufwand wurde das Napoleonhaus zum Stadtmuseum saniert, restauriert und mit einem tollen Museumskonzept ausgestaltet.

Nach der Besichtigung der Georg- Kolbe- Sammlung ging es auf den urigen Dachboden, wo die Jugendlichen viel über berühmte ehemalige Waldheimer  sowie frühere ansässige Gewerbe erfuhren. Das Museumskonzept, das dazu auffordert, selbst viel zu entdecken, gefiel besonders. Nebenher erfuhren die Schüler viel über Weihnachtsbräuche früher und heute. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch im Napoleonhaus Waldheim immer.

Bedanken möchten wir uns besonders bei Frau Spruck, die sich außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten Zeit für uns genommen hat und uns viel Wissenswertes vermittelte. Unser Dank gilt auch der Francois Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur, die die Eintrittskosten übernahm.

G. Schöne