Werkstatttage der 8. Klassen in Roßwein

Die Ärmel hochkrempeln und verschiedene Berufe selbst ausprobieren! Darum geht es in den Werkstatttagen. Die praktische Erfahrung der Werkstatttage ist für viele junge Menschen ein erster, positiver Kontakt mit der Berufswelt. Nach der Potenzialanalyse geht es für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse für zwei Wochen in die Werkstatttage nach Roßwein. Hier lernen die Jugendlichen mehrere Berufsfelder (Verwaltung, Lagerlogistik, Montage, Konstruktion, Erziehung, Metallbau) praxisnah kennen und können erste realistische Vorstellungen von der Berufswelt gewinnen. Sie können in der praktischen Arbeit bislang „versteckte Talente“ zeigen und gewinnen durch diese Erlebnisse neues Selbstvertrauen und neue Erfahrung.

Tomasz Wojciechowski
Praxisberater der OSW

Wir bauen einen Räuchermann

Traditionell trafen sich über 40 Schüler der Klassen 5-8 sowie einige Gäste am Nachmittag des 09.11.2022, um unter Anleitung von Herrn Wolf aus Eppendorf einen originalen erzgebirgischen Räuchermann zusammenzubauen.

Der Speiseraum wurde zu einer großen Werkstatt umfunktioniert, in der alle sehr konzentriert und fleißig arbeiteten. Herr Wolf hatte alle Hände voll zu tun, um allen zu helfen, ihren Weihnachtsmann, Schneemann, Förster, Schlosser, Schornsteinfeger oder die Kaffeebohne zusammenzubauen. Am schwierigsten war wohl der ,,Maler auf einer Leiter“ zu bewerkstelligen. Mit viel Geduld und Ausdauer haben es aber dann doch alle geschafft und waren stolz und zufrieden, sodass jeder seinen Raachermannl mit nach Hause nehmen konnte.

An diesem Nachmittag halfen Frau Kreft, Frau Hafner, Frau Bachmann, Frau Seifert, Herr Bäuml und Herr Hofmann mit, obwohl es ihre Freizeit war.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und natürlich Herrn Wolf!!!

Gisela Schöne

„Komm auf Tour“

Am 7. Oktober 2022 nahmen unsere 7. Klassen am Projekt „Komm auf Tour“ teil. „Komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Bundesagentur für Arbeit. Sinus – Büro für Kommunikation GmbH hat das Projekt mitentwickelt und bietet es als Träger zur bundesweiten Umsetzung an. „Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probiere aus, was dir Spaß macht, Zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum“, so Gino – „unser Reisebegleiter“. In einem deutschlandweit bekannten Erlebnisparcours konnten unsere Schüler an verschiedenen Stationen (Labyrinth, Zeitkapsel, Bühne, …) ihre Stärken entdecken und diese mit realistischen Berufsaussichten verbinden. Die Themen wie Freundschaft, Sexualität und Verhütung wurden altersgerecht mit integriert. Das Stärkensystem „Komm auf Tour“ gab bestimmt erste Impulse, sich mit den eigenen Stärken und Interessen auseinandersetzen zu können. Es handelte sich dabei um keinen Wettbewerb. Ich hoffe, dass die Schüler begeistert sind und das Projekt gut angenommen wurde.

Tomasz Wojciechowski
Praxisberater

Über den Schatten gesprungen

Nichts ist so erfrischend wie ein beherzter Sprung über Grenzen. Ganz nach diesem Motto verließen die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen die Schulhausgrenzen und verbrachten einen aufregenden Tag im Jumphouse Chemnitz voller sportlicher Aktivitäten. Dabei sind unsere Jüngsten nicht ins kalte Wasser, sondern in Bällepools und Schaumgummigruben gesprungen. Hindernisstrecken wurden erklommen und ein Ninjaparkour probiert. Dieser schöne Schulausflug stärkte nicht nur den Zusammenhalt der neuen Oberschüler, sondern bleibt auch allen lange in Erinnerung. Ein großes Dankeschön an die Schulleitung, das Team vom Jump’n’play Chemnitz und den Busservice Daehne, die uns diesen besonderen „Sprung“ ermöglichten.

A. Meyer

Ein Ausflug in die Zukunft

…. eine solchen Trip machten am letzten Septembertag die 8ten Klassen, mit einem Besuch der Werkbank 32 in Mittweida. 

Die Werkbank 32 ist eine Plattform, um Dienstleistungen der Geschäftsfelder Startup Hub, Mittelstand Digital, Think Cross und Bank innovativ kreativ, effizient und nachhaltig zu vermitteln.

Im Fall unseres Besuches hieß es als ersten: Programmiere einen Roboter. Mit einem iPad in der Hand und einer Anleitung auf dem Tisch legten wir los. Kurz danach betätigte sich unser Roboter als Staubsauger und fuhr seine vorgegebene Bahn. 

Nächste Station war ein Ausflug nach Estland mit der VR-Brille. Mit einem Einhorn erkundeten wir die Dächer von Tallin. Nach der Landung besuchten wir virtuell eine Wohnung, wo man viele Dinge anklicken konnte. Man hatte mehre Möglichkeiten etwas auszuprobieren, wie zum Beispiel mit einem Auto über die Piste zu rasen oder ein Orchester zu besuchen. Schade nur, dass man dies alles nur im Sitzen erleben konnte, denn so mache Sachen rissen uns vom Hocker. 

Ein toller Schultag mit der Frage: „Wann machen wir wieder so etwas?“

Marleen Zschaage – Kl. 8a

Wieder ein Dax an der OSW gesichtet

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Jugendlichen der OS Walheim am Planspiel Börse teil. Mit Unterstützung der Kreissparkasse Döbeln vertreten durch Herrn Heidrich und den Lehrern für WTH werden die Schüler der Klassenstufe 9 fit gemacht für den Handel mit Wertpapieren. In Teams von 2 bis 4 Personen versuchen die Spielteilnehmer aus einem Startkapital von 50000 Euro einen möglichst großen Gewinn zu erwirtschaften.

Schüler der OSW im politischen Berlin

Unsere Abschlussklassen hatten am 21.09.2022 endlich wieder die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben. Aus diesem Grund fuhren sie in den Morgenstunden in unsere Hauptstadt Berlin.Im Bundestag hatten sie die Chance, an einer Plenarsitzung live teilzunehmen. Politiker, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, waren im Saal.

Natürlich haben wir anschließend noch die Kuppel des Reichstagsgebäudes besucht und die schöne Aussicht auf Berlin genossen. Ein Klassenfoto von der Kuppelspitze ist eine bleibende Erinnerung daran. Beim anschließenden Besuch des Bundesrates wurde in einem Planspiel der Gesetzgebungsprozess nachgespielt. Als Vertreter der Länder mussten die Schüler über einen Gesetzentwurf entscheiden und anschließend ihren Standpunkt vor dem Mikrofon vortragen. Diese Aufgabe haben sie bestens gemeistert.

Es war ein anstrengender Tag. Auch wenn vielleicht nicht jeden alles begeistert hat, so wird er doch in guter Erinnerung bleiben. Wir hoffen, diese Tradition auch im nächsten Schuljahr fortführen zu dürfen.

Silvia Eckardt, Lehrerin für Gemeinschaftskunde Klasse 10