Scotland, here we come!

29. September

Gemeinsam mit Schülern der Oberschulen Hainichen und Roßwein durften Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen für eine Woche nach Stirling im Herzen Schottlands reisen. Am Sonntagmorgen starteten wir um 5 Uhr in Hainichen und erreichten am Nachmittag den Amsterdamer Hafen, von dem aus wir zu einer Mini-Kreuzfahrt nach Newcastle in England ablegten. Ausläufer eines Sturmtiefs sorgten für höheren Wellengang, so dass einige von uns mit Seekrankheit zu kämpfen hatten.

30. September

Morgens in Newcastle angekommen, war aber alles vergessen und mit dem Bus ging es zunächst weiter zur Hadrian’s Wall, wo wir die Überreste der alten römischen Grenzanlage bestaunen konnten. Kurz danach erreichten wir die englisch-schottische Grenze und wurden von einem „echten“ Schotten mit Tartan-Kilt und Dudelsack begrüßt. Unsere erste Besichtigung in Schottland führte uns nach Jedburgh, einem typisch schottischen Städtchen mit alten Steinhäusern, Schloss und Kirche. Schließlich besichtigten wir noch das Wallace Monument, das zu Ehren von William Wallace erbaut wurde, der im 13. Jahrhundert alle schottischen Clans geeint und mit ihnen eine Schlacht gegen den „Erzfeind“ England gewonnen hatte. Von dort aus hatten wir einen wundervollen Blick auf die Stadt Stirling, die wir schließlich erschöpft, aber gespannt auf unsere Gastfamilien, erreichten. Dort wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt und bezogen unser Quartier für die nächsten Tage.

1. Oktober

Am „Morgen danach“ gab es viel zu erzählen. Sind die Gastfamilien nett? Wie war das Essen? Konntet ihr euch gut verständigen? Unterwegs zur Glenturret Whiskey-Destillerie in Crieff konnten all diese Fragen beantwortet werden. Die Führung in der Destillerie (auf Englisch natürlich) war sehr anschaulich und daher für alle gut zu verstehen. Im Anschluss führte uns die Reise zu Loch Lomond und Loch Katrine, zwei malerischen schottischen Seen, die wir bei bestem Wetter mit einer kleinen Wanderung erkundeten.

2. Oktober

Auch am nächsten Tag war vom typisch schottischen Regenwetter keine Spur, so dass wir unsere Stadtführung in Edinburgh mit Glenn bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten. Anschließend besichtigte ein Teil unserer Gruppe das Schloss in Edinburgh, während der andere Teil das Dynamic Earth besuchte, ein multimediales Museum zur Erdgeschichte. Zuletzt erkundeten wir die Royal Mile, die zentrale Einkaufsstraße in Edinburgh, auf der wir auch die Herstellung von süßem Fudge und Tartan-Stoff beobachten konnten.

3. Oktober

Mit moderner Architektur präsentierte sich heute Glasgow mit Backstein- und Glasgebäuden. Während der fußballbegeisterte Teil unserer Gruppe alles über das Stadion von Celtic Glasgow erfahren konnte, verbrachte der andere Teil den Vormittag im Riverside Museum, das eine sehenswerte Ausstellung zur Verkehrsgeschichte beherbergt. Zurück in Stirling, besichtigten wir das Schloss auf dem Castle Hill und erkundeten den Rest der Stadt auf eigene Faust.

4. Oktober

Am Morgen verabschiedeten wir uns bereits wieder von unseren Gastfamilien und traten unsere lange Heimreise an. Unterwegs machten wir Halt an der Ruine von Tantallon Castle und konnten bei stürmischem Wind einen Blick auf den Bass Rock erhaschen, der von hunderten Vögeln bevölkert wird. Am Nachmittag erreichten wir den Hafen von Newcastle und konnten an Bord der Fähre einen wunderschönen Sonnenunter- und Sonnenaufgang beobachten.

5. Oktober

Mit dem Bus fuhren wir von Amsterdam zurück nach Hainichen, das wir kurz nach 21 Uhr erschöpft, aber mit beindruckenden Bildern und tollen Erlebnissen erreichten. Es war eine tolle Zeit und wir sind froh, dass wir diese Reise unternehmen konnten.

Peggy Hempel

Schatzgräber in Aktion – das Archäologieprojekt der 5. Klassen

Gespannt betraten die Fünftklässler das verändert eingeräumte Klassenzimmer. Sie bemerkten 3 große Bottiche mit Sand, einen zentral gestellten Tisch mit diversen Gegenständen, wie z.B. bearbeiteten Steinen, Handspindeln und sogar einem Schwert, sowie 3 Tische, auf denen neben Schreibmappen noch mehrere Pinsel, Lineale, kleine Kärtchen, mit Stricken verbundene Nägel u.a. lagen.

Freundlich begrüßte sie alle Frau Spruck, die museumspädagogische Leiterin des Waldheimer Stadt- und Museumshauses. Locker und interessant erzählte sie den Kindern von den Quellen unseres heutigen Geschichtswissens und der Arbeit der Archäologen. Dabei reichte sie Fotos und „Geschichte zum Anfassen“ durch die Reihen, um alles noch anschaulicher zu demonstrieren. Durch gezielte Fragen konnten die Mädchen und Jungen ihr bereits vorhandenes Wissen unter Beweis stellen.

Danach verwandelte Frau Spruck die Fünftklässler in 3 Archäologen-Teams, die wie die Profis an die „Ausgrabungsstätten“, nämlich die bereits erwähnten Bottiche, gingen. Dort überwachten die jeweils bestimmten Grabungsleiter die Arbeit der Grabungstechniker, ließen Grabungsflächen abstecken, ausgraben, skizzierten die Fundstellen, ließen die Funde vorsichtig säubern, nummerieren, bestimmen und katalogisieren. Am Ende stellten die Teams ihre Funde vor und vermuteten, wozu ihre Stücke früher gedient haben könnten: bearbeitete Steine als Werkzeuge frühester Menschheitsgeschichte, Tonscherben als Teile von Gefäßen, handgeschmiedete Nägel zum Bauen mit Holz usw.

Im Nu waren die 90 Minuten des Mitmach-Geschichtsunterrichts vorüber. Ein großes Dankeschön im Namen der Klassen 5a und 5b sowie der beiden Geschichtslehrerinnen, Frau Lowag und Frau Heinrich, geht an Frau Spruck, ihr Team vom Waldheimer Stadt- und Museumshaus sowie an die Maher-Presley-Stiftung, die dieses Projekt wieder für unsere Schule finanzierte.

Heike Heinrich

Der Tag der Politik in Berlin – wieder ein Erlebnis für die 10. Klassen

Bleibende Eindrücke vom politischen Leben in Berlin bekommen- das war das wiederholte Ziel der Exkursion nach Berlin im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichtes. Unsere 10. Klassen hatten dieses Mal das Glück, neben dem Bundesrat und dem Bundestag auch das Kanzleramt besichtigen zu können, in das man selten Eintritt erhält.

Obwohl wir schon 5.30 Uhr losfuhren, kamen wir leider zum Rollenspiel im Bundesrat verspätet an. Das war das erste Mal in 15 Jahren. Trotzdem konnten wir noch das Haus besichtigen. Nach ausreichend Freizeit war als nächstes der Bundestag mit unterschiedlichen Führungen für unsere Schüler an der Reihe. Für einige war der Blick von der Kuppel besonders einprägsam, für andere die jeweilige Führung.

Danach war wieder Zeit sich zu stärken und sich auf das Highlight des Tages, das Kanzleramt, vorzubereiten. Auch hier gab es unterschiedliche bleibende Eindrücke. Weil man am Eingang wie am Flughafen sehr genau kontrolliert wurde, war diese Erfahrung für einige neu. Andere Schüler werden sich an das Kabinettszimmer oder an die blaue Wand erinnern, wo offizielle Pressekonferenzen stattfinden.

Gegen 23 Uhr erreichten wir müde, aber auch mit vielen neuen Eindrücken versehen Waldheim.

Auch nächstes Jahr wird diese Tradition unserer Schule fortgeführt werden. Die Vorbereitungen dafür laufen schon.

Thomas Sattler
GK-Lehrer

Willkommen! Die erste Woche unserer neuen „5er“.

Unsere „Neuen“ haben ihre erste Woche hinter sich gebracht. Viele neue Eindrücke stürmten auf die zwei 5. Klassen ein.

Am Montag wurden sie mit der Hausordnung und allgemeinen organisatorischen Dingen bekannt gemacht. Da lernten sie auch ihre Klassenleiterinnen Frau Mandak und Frau Lindner kennen.

Am Dienstag wurden sie vom Beratungslehrer Frau Bachmann und dem Deutschlehrer der jeweiligen Klasse unterstützt. Sie beschäftigten sich mit Lerntechniken und ihrem eigenen Steckbrief, den sie dort erstellten.

Am nächsten Tag wurde der Ort gewechselt. Sie machten eine Exkursion zum „Checkpoint“ nach Massanei. Dort führte unsere Sozialarbeiterin Frau Madlen Seifert actionhaltige Kennenlernspiele mit den Kindern durch. Außerdem ging es um Klassenregeln, an die sich alle halten sollen. Damit der Tag besonders ereignisreich und schön werden sollte, konnten dort noch Tischtennis und Tischfußball sowie Fußball gespielt werden. Besonders für die Mädchen gab es die Möglichkeit, Armbänder zu basteln sowie Speckstein zu schleifen und zu bemalen. Als krönender Abschluss gab es für jeden ein Eis.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank den Mitarbeitern des „Checkpointes“ und Frau Seifert für die Organisation und Durchführung.

Thomas Sattler

Grünes für das Grüne Klassenzimmer – Abschiedsgeschenk der Abschlussklassen

Dieses Jahr, am 21.6., pflanzten die Klasen 10a, 10b, 10c und die 9b eine Hecke aus 51(!) Rotbuchen. Es gab den Wunsch des Lehrerkollegiums nach einer räumlichen Trennung des Grünen Klassenzimmers vom Parkplatz. Diese Idee fanden die Absolventen so gut, dass sie diese aufgriffen, um etwas Bleibendes zu hinterlassen. Unterstützt wurden sie bei der Planung und Beratung vom Gartenbaumeister Schmiel. Er baggerte bereits am Donnerstag die Pflanzrinne aus und füllte sie mit Mutterboden auf. Am eigentlichen Pflanztag pflanzten eine Handvoll freiwilliger Schüler, die Klassenleiter, Herr Schmiel und Herr Petters die Bäume. Finanziert wurden die Bäume durch die Klassen selbst, flankiert vom Förderverein der Schule, Herrn Petters und dem Sicherheitsservice Vogt, denen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich zu danken ist.

T. Sattler