Marionettentheater Bille besucht die Schule

Am Freitag, den 24.01.20 ließ Herr Bille bei uns an der Schule die Puppen tanzen. Für die 5. Klassen wurde das Märchen ,,Von einem, der auszog das Gruseln zu lernen“ aufgeführt. Die Inszenierung stieß bei den Schülern auf helle Begeisterung und konnte viele Lacher und Applaus ernten.  Die 6. Klassen bestaunten Dr. Faust als Puppenspiel. Trotz dieser schwereren Kost, genossen die Schüler das Theater als eine willkommene Abwechslung zum Unterricht. Besonders bewunderten die Schüler den Umgang mit den Marionetten und konnten es kaum fassen, dass ein Mann allein für das Schauspiel, Requisiten und Stimmen fast aller Figuren verantwortlich war. Der Besuch des Marionettentheaters ist für die 5. und 6. Klassen unserer Schule schon zur alljährlichen Tradition geworden.

M. Kreft

Schüler des Wahlfaches Kunst auf Entdeckungskurs im Museum

Auf die Frage von Patricia Spruck, der Museumsleiterin des Stadtmuseums Waldheim, wann die Zehntklässler das letzte Mal im Stadtmuseum Waldheim waren, lautete bei den meisten die Antwort: „In der 7. Klasse, da war das Museum aber noch auf der Gartenstraße.“

Das ist nun schon vier Jahre her und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Mit viel Aufwand wurde das Napoleonhaus zum Stadtmuseum saniert, restauriert und mit einem tollen Museumskonzept ausgestaltet.

Nach der Besichtigung der Georg- Kolbe- Sammlung ging es auf den urigen Dachboden, wo die Jugendlichen viel über berühmte ehemalige Waldheimer  sowie frühere ansässige Gewerbe erfuhren. Das Museumskonzept, das dazu auffordert, selbst viel zu entdecken, gefiel besonders. Nebenher erfuhren die Schüler viel über Weihnachtsbräuche früher und heute. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch im Napoleonhaus Waldheim immer.

Bedanken möchten wir uns besonders bei Frau Spruck, die sich außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten Zeit für uns genommen hat und uns viel Wissenswertes vermittelte. Unser Dank gilt auch der Francois Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur, die die Eintrittskosten übernahm.

G. Schöne

Kunstunterricht im Museum

Gut gelaunt stiegen die Schüler der Klassen 8b und 8c am 11.12.2019 in den bunt bemalten Kunstbus KONRAD, der sie in die Kunstsammlungen nach Chemnitz brachte.

Dort schauten sie sich Originalbilder des expressionistischen Künstlers Karl Schmidt-Rottluff an, der in Chemnitz geboren wurde sowie auch seine Kindheit und Jugend dort verbrachte. Er gehörte neben dem in Döbeln geborenen Erich Heckel zu den Gründungsmitgliedern der bekannten expressionistischen Künstlergruppe ,,Die Brücke“.

Nach einer sehr lebendigen und ansprechenden Führung durch die ständige Ausstellung versuchten sich die Schüler dann selbst als expressionistische Maler.  Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Der Expressionismus ist Lehrplanstoff in den Fächern Kunst und Deutsch.

G. Schöne

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert der Oberschule

Am Nikolaustag sorgten die Schüler des Vertiefungskurses, der Schulband, des Chores und ausgewählte Aktive für vorweihnachtliche Stimmung unter den Zuhörern im vollbesetzten Ratssaal des Waldheimer Rathauses. Dafür war nicht nur die gelungene Auswahl an Klassikern und moderne Titel verantwortlich, sondern auch die Leistung einzelner Akteure. Diesmal unterstützte Tabea Kästner, die ein freiwilliges soziales Jahr in unserer Schulbibliothek ableistet, unter anderem mit einem Soloauftritt. Die halbe Stunde war insgesamt sehr kurzweilig.

Den I-Punkt setzte dann der Waldheimer Volkschor mit seinem anschließenden Auftritt. Vielen Dank für diesen gelungenen Abend.

Thomas Sattler

Krimilesung in der Waldheimer Stadtbibliothek

In einer spannenden Krimilesung erhielt ein Teil der 8. Klassen in der Waldheimer Stadtbibliothek am 03.12.19 einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Krimiautors Jan Flieger.

Die Schüler lauschten gebannt, als der Autor sie auf eine Reise in seine Kriminalgeschichten mitnahm. Er las aus seinen erfolgreichen Werken, berichtete über einzigartige Recherchen zu wahren Mordfällen, der Teilnahme an Obduktionen und klärte über spektakuläre Giftmorde auf. Seine Faszination an Morden der eigenen Spezies im literarischen Sinne sprang wie ein Funke auf die Kinder über. Sie befragten ihn zu seinen gelesenen Werken und seiner Obsession für Mord und Todschlag.

Als Dank für die Aufmerksamkeit und das Interesse an seinen Erzählungen schenkte Jan Flieger jedem Schüler ein Exemplar seiner Krimi-Anthologie „Giftmorde“, worüber sich alle Jugendlichen sichtlich freuten.

Einen lieben Dank an Herrn Dietzel aus der Waldheimer Stadtbibliothek für diese Möglichkeit und Herrn Flieger für seine anschaulichen und fesselnden Erzählungen.

N. Müller